Regatta Offenbach-Bürgel

Zum ersten Mal in diesem Jahr war unsere Rennsportgruppe komplett und so konnten wir am Wochenende des 1. Juli mit der geballten Kraft von drei Sportlern nach Offenbach-Bürgel aufbrechen. Dort erwartete uns ein sehr abwechslungsreiches Wetter mit Regen und Wind. Die gerade mal 15 °C Außentemperatur sorgten doch für kühle Rudertemperaturen. Nachdem wir unseren Hänger abgeladen und die Zelte für unser Nachtquartier aufgebaut hatten, war es für Philipp Oles bereits an der Zeit für sein JM-1x-Rennen auf das Wasser zu gehen. Alle vier Boote fuhren in einem engen Feld gegeneinander und Philipp konnte bei den schweren Jungs sehr gut mithalten. Dennoch fehlte ihm eine Viertellänge Abstand zum 3. Platzierten, weshalb er sich mit dem 4. Platz zufrieden geben musste. Bald darauf fuhr ich für mein Seniorinnen 1x an den Start. Meine Gegnerin aus Ludwigshafen konnte sich bereits nach 100m etwa eine Bootslänge herausschieben und hielt diesen Abstand bis ins Ziel, sodass ich als 2. über die Ziellinie fuhr. Bei den Leichten Junioren traf Philipp auf seinen Zweierpartner Lennart Ufer aus Mannheim und sie kämpften um den 2. Platz. Philipp gewann den Kampf um eine halbe Länge und Lennart musste sich mit dem 3. Platz begnügen. Nach seinem Rennen verabschiedete sich Philipp von uns und fuhr wieder mit dem Zug nach Hause. Zum ersten Mal seit Gedenken ging ein Frauen-Doppelzweier mit beiden Sportlerinnen aus unserem Verein für den Frauen-Vereins-2x an den Start. In dem Rennen hatten wir volles Feld, wobei Saskia Feuerstein und ich eines unserer gegnerischen Boote aus Stuttgart hinter uns lassen konnten und den 3. Platz belegten. Gerade einmal 20 Min später fand das Rennen für den Frauen-2x statt. Auf dem Weg wieder zum Start machten wir einen kurzen Stopp am Steg, um unsere Bug-Nummern zu tauschen. Auch in diesem Rennen fuhren wir gegen die Stuttgarter und auch diesmal konnten wir sie hinter uns lassen. Unsere anderen Gegner aus Ludwigshafen waren uns deutlicher überlegen und konnten das Rennen für sich entscheiden. Dennoch freuten wir uns über unseren 2. Platz. Nachdem wir unsere regennasse Kleidung losgeworden waren, war es auch schon wieder an der Zeit für das Abendessen. Dies bestand wie üblich aus Spaghetti, Tomatensoße und Salat. Allerdings gab es diesmal keinen Parmesan, sonder Tunfisch.

Am Sonntag konnten wir tatsächlich auch mal etwas länger schlafen und gemütlich frühstücken. Sylvia machte sich ein leckeres Frühstücksbrot mit Nutella und Bananen. Dabei erinnerten wir uns daran, dass Moritz diese Kombination überhaupt nicht mochte. Mein SF 1x-Rennen fand erst um die Mittagszeit statt und so hatten wir auch noch Zeit schon mal mit dem Einpacken anzufangen. Heute hatte ich dieselbe Gegnerin wie am Vortag und so belegte ich auch heute nach einem guten Rennen den 2. Platz. Am Nachmittag gingen Saskia und ich wieder im SF 2x an den Start. Heute starteten wir sogar dreimal, da unser erstes Rennen 100m nach dem Start abgebrochen werden musste, weil ein auffahrendes Boot in unserer Bahn fuhr und es beinahe zur Kollision gekommen wäre. In diesem Rennen belegten wir heute den 3. Platz. Nachdem wir wieder unsere Bug-Nummer getauscht hatten, starteten wir nochmal in dem Vereins- Rennen. Diesmal hatten wir einen besseren Lauf, leider waren unsere Gegner aus Ludwigshafen uns trotzdem überlegen, weshalb wir hier den 2. Platz belegten. Und wie konnte es auch anders sein: als wir anlegten, hatte der Regen aufgehört. Die Regenwolke wollte uns unbedingt in unserer Zeit auf dem Wasser begleiten. Obwohl wir in diesem Jahr nicht so erfolgreich waren als im Vorjahr, hat die Regatta uns wieder großen Spaß gemacht.

Maren Schuh